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der Pfarrei Münstermaifeld

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 2019

 

Die Restaurierung der Münstermaifelder Kreuzwegstationen wird fortgesetzt

Verwaltungsrat der katholischen Kirchengemeinde gibt die Restaurierung der 9. und 11. Station in Auftrag

Münstermaifeld.

Seit 2015 werden die sanierungsbedürftigen Stationen des Münstermaifelder Kreuzwegs im Stationenweg erneuert. Der obere Teil mit dem Bildnis der 9. Station wurde in den vergangenen Tagen durch Steinmetz Olaf Pung und Dachdecker Volker Fiebiger, beide aus Thür, ausgetauscht.

Im Vorfeld richteten Münstermaifelder Bürgerinnen und Bürger im Rahmen des städtischen „Frühjahrsputzes“ den Standort der Station her.  201903 Kreuzweg mm1

 

Die 14 Stationen des Münstermaifelder Kreuzweges wurden um 1867 aufgebaut. Sie gehen zurück auf den Vorschlag von Diözesanbischof Wilhelm Arnoldi (1798 bis 1864), der den leicht ansteigenden Stationenweg anlässlich seines Besuches von Münstermaifeld entdeckte und ihn für einen Kreuzweg bestens geeignet hielt.

Die eingesetzten Bildnisse – sie zeigen den Leidensweg Jesus – stammen von dem verstorbenen Bildhauer Alfons Biermann aus Wassenach, der in den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jhd. den Steinmetzbetrieb des Klosters Maria Laach leitete.

Sein Sohn Hans-Gerhard Biermann – der ebenfalls in Wassenach lebt – kann sich noch gut an diese Arbeiten erinnern. Er machte 1950 bis 53 bei seinem Vater in Maria Laach die Ausbildung zum Steinmetz und weiß, dass die Stationen 1951 in Münstermaifeld aufgestellt wurden.

Diplom Restaurator Olaf Pung, der in den vergangenen Jahren viele Wochen in Rom mit der Restaurierung der Villa Massimo beauftragt war, erkennt den Stil von Biermann heraus: „Biermann hatte eine Vorliebe für Barlach.“

Die jetzigen Restaurierungsmaßnahmen an den beiden Stationen wird insgesamt rd. 8.000,00 € betragen; 25 % übernimmt das Bistum Trier. Der Rest muss über Spendengelder aufgebracht werden. Wer für die Erhaltung der Kreuzwegstationen spenden möchte, kann dies gerne durch eine Überweisung auf das Konto der Kirchengemeinde bei der KSK Mayen unterstützen.

Photo: privat

 

 

 

 

 

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